Ärgerliche 2:1 Niederlage

Erneut eine ärgerliche Niederlage, weil beim Abschluss der letzte Biss fehlt oder dann auch noch Pech dazu kommt. So auch in Twülpstedt beim STV Holzland, als 5 mal der Posten und 1 mal die Latte ein Tor verhinderten. In der ersten Halbzeit standen dann auch die teilweise stabilen Mädels des Gastgebers im Wege.

Das gesamte Spiel über gesehen boten wir wieder einmal das bessere Spiel, trafen aber nur einmal ins gegnerische Tor. Die Gastgeber legten erst los wie die Feuerwehr und gingen dann auch verdient in der 9. Min. mit 1:0 durch einen Gewaltschuss in Führung. Dann aber ging den Holzländerinnen so langsam die Puste aus und wir übernahmen das spielerische Kommando. Ob aus der Ferne oder kurz vorm Tor, irgend etwas stand immer Weg.

In der zweiten Halbzeit waren wir dann von Beginn an feldüberlegen und hatten auch wieder gute Chancen aber nur einmal in der 43. Minute die Übersicht beim Abschluss. Leonie Kalinowski schob allein stehend vor der Torfrau den Ball ins Tor. In der 60. Min. fiel wiederrum mit einem Gewaltschuss aus größerer Distanz der Siegtreffer für die Gastgeber. Wir konnten aber trotz mehrerer Chancen nicht den Ausgleich erzielen, selbst als kurz vor Schluß der Ball frei von einem Pfosten zum anderen trudelte, kam noch eine Abwehrspielerin mit der Fußspitze vor Melissa Wesner an den Ball und spitzelte das Spielgerät zur Ecke.

Anmerkung:

Einen faden Beigeschmack gab es zum gesamten Spiel. Die teilweise recht stabilen Gegnerinnen gingen nicht immer mit fairen Mitteln zu Werke und traten oder sprangen unsere Mädels so derbe an, dass ich darüber nachdachte unsere Mädels zum Schutz vom Platz zu nehmen. Leider kam vom Schiri (12 Jahre vom Kreis Helmstedt angesetzt) keine Reaktion auf das Verhalten, noch nahmen die Betreuer des STV Einfluss darauf.

Ann-Katrin Dierks konnte die letzen 15 Minuten nur noch eingeschränkt spielen und Leonie Kalinowski musste 20 Minuten vor dem Ende mit einer “nur starken Oberschenkelprellung” ganz vom Platz. In der Aktion wurde sie im Strafraum regelrecht gefällt und hatte Glück, dass sie sich nicht schlimmer verletzt hat. Genauso wie dieses Foul wurde uns in der ersten Halbzeit ein klarer Strafstoß verwehrt, als Jona Brennecke zum Kopfball gehen wollte und auch hier in Rambo-Manier umgeschoben wurde.

Dazu kam, dass gefühlt alle 5 Minuten eine der Gastgeberinnen heulend auf dem Boden lag und so auch viel Zeit verloren ging und ihre Mitspielerinnen durchpusten konnten. Kurios dabei, die Aktionen die dazu führten, waren teilweise noch nicht mal durch einem Zweikampf entstanden. Sie fielen über die eigenen Beine beim Laufen oder bekamen den Ball ins Gesicht. In einigen Situationen verletzten sie sich selber als sie auf unsere Mädels losgingen ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich war schon sehr angefressen über dieses Verhalten, denn so etwas habe ich im Mädchenfußball noch nie gesehen und hat eigentlich mit Fairplay nichts zu tun.